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Daunenbett Decke, Kissen, Bauweise

Decke, Kissen und was darin steckt

Eine gute Daunendecke spürst du kaum

Warm wie ein Winterbett und leicht wie ein Kissen: Das schafft kein anderes Material. Die Wärme steckt in der Luft zwischen den Flocken, nicht im Gewicht. Vorausgesetzt, die Hülle lässt sie. An jeder durchgesteppten Naht liegt keine Füllung, und genau dort wird es kalt. Drei Angaben verraten dir vor dem Kauf, ob eine Decke das kann.

Worauf es ankommt Oder gleich das Füllgewicht nachrechnen
Nickel, ein Siebenschläfer mit blau-weiß geringelter Zipfelmütze, schläft unter einer Kassettendecke

Der Kern

Eine Daunendecke wärmt mit Luft, die in der Füllung feststeht.

Alles, was die Füllung flach drückt, nimmt Wärme weg. Auch eine Naht.

Worauf es beim Bau ankommt

Drei Angaben,
die wirklich etwas sagen

Auf der Verpackung steht viel. Das meiste davon ist entweder Werbung oder eine Zahl ohne Bezugsgröße. Drei Angaben tragen dagegen eine Aussage, und alle drei betreffen den Bau der Decke, nicht die Herkunft der Daune.

Wer diese drei prüft, kann zwei Decken vergleichen, die auf den ersten Blick gleich aussehen. Und erkennt eine, bei der die Angaben fehlen, weil sie den Vergleich nicht aushalten würde.

  • Kassette statt Steppnaht

    Stehende Innenstege halten Ober- und Unterstoff auf Abstand. Die Füllung plustert sich in jeder Kammer voll auf, statt an der Naht flach zu liegen.

  • Füllgewicht je Quadratmeter

    Erst geteilt durch die Deckenfläche wird die Grammzahl vergleichbar. 800 Gramm sind in 135 × 200 viel und in 200 × 220 wenig.

  • Inlett daunendicht

    Das Hüllgewebe muss dicht genug sein, dass nichts durchwandert, und leicht genug, dass die Decke weich bleibt. Batist ist der übliche Kompromiss.

Eine alte Decke ist selten hin

Wenn die Füllung nach Jahren flach wird, liegt das meist an Feuchtigkeit und Hautfett, nicht an der Daune selbst. Eine Aufarbeitung kostet einen Bruchteil einer neuen Decke.

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Zuletzt geprüft am . Verantwortlich: Daniel Weihmann, Impressum.